Ehemalige militärische Anlagen - Kriegsgeschehen - Dokumente
In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesamt

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Schadensmeldung über die Luftangriffe auf Hamburg vom 24.07 - 08.08.1943
(Bisher unveröffentlichter Inhalt Originaldokumente)

Am 16.08.1943 erstellt der damalige "Höhere SS- und Polizeiführer, bei den Reichsstatthaltern und Oberpräsidenten in Hamburg, in Oldenburg und in Bremen, in Hannover und in Schleswig-Holstein im Wehrkreis X, Generalmajor Liessem, die folgende Schadensmeldung:

"Der Luftschutzort Hamburg wurde in der Nacht zum 25. Juli 1943 und am Nachmittag des gleichen Tages, ferner in den Nächten vom 27. zum 28. Juli 1943, vom 29. zum 30. Juli 1943, sowie vom 2. zum 3. August 1943 jeweils mehrere Stunden von insgesamt etwa 2500 bis 2700 Flugzeugen angegriffen.

Der erste Angriff erstreckte sich auf das ganze Stadtgebiet und den Hafen mit Schwerpunkt im Gebiet der Gruppe West. Hier bildeten sich in den Strassengebieten Altona-Mitte, Eimsbüttel-Ost und Hoheluft Schadenskerne heraus, in denen allle Gebäude und Anlagen restlos zerstört wurden. Im Gebiet der Gruppe Ost entstand ein Flächenbrand in geringer Ausdehnung. Durch tatkräftigen Einsatz aller Luftschutzkräfte gelang es, in den übrigen Gebieten die Brände in die Gewalt zu bekommen.

Der Tagesangriff am 25. Juli 1943 traf das Hafengebiet und geringe Teile der Stadtgebiete.
Bei dem dritten Angriff in der Nacht vom 29. zum 30. juli 1943 wurde besonders das östliche Stadtgebiet erfaßt. Der Schwerpunkt lag in Rotenburgsort, Hammerbrook und in den Stadtteilen von Hamm. Diese Stadtteile sind die dichtbevölkertsten von Hamburg. Sie sind von zahlreichen Kanälen durchzogen, sodaß trotz Einsatz aller verfügbaren Kräfte nur Teile der Bevölkerung aus dem Flammenmeer gerettet werden konnten.

Beim vierten Angriff wurde vom Gegner der Norden des Stadtgebietes, der beim ersten und dritten Angriff verschont geblieben war, betroffen. Insbesondere wurden die Stadtteile in Barmbeck restlos zerstört. Große Mengen von Spreng- und Brandbomben fielen bei diesem Angriff außerdem in die bereits zerstörten Wohngebiete.

Der fünfte Angriff in der Nacht vom 02. zum 3. August 1943 wurde vom Gegner bei tief hängender Wolkendecke und schwerem Gewitter durchgeführt. Er verteilte sich auf das ganze Stadtgebiet; zur Hauptsache wurde jedoch die Innenstadt in Mitleidenschaft gezogen.

Bei allen Angriffen wurde immer wieder beobachtet, daß der Gegner bestimmte Flächen durch Leuchtbomben markierte und in wechselnder Folge Minen-, Spreng- und Brandbomben in diese Gebiete warf. Diese planvolle Angriffstaktik trat besondern in Hammerbrook und in Hamm in Erscheinung. Die Gebäude wurden durch Spreng- und Minenbomben aufgerissen, stürzten auf die Straße und die folgenden Brandbomben entfachten nunmehr in den Trümmerstätten die Brände, sodaß diese Schadensgebiete in etwa 20 Minuten einem Flammenmeer glichen. Beim dritten Angriff entwickelte sich ein sehr starker Feuersturm, bei dem teilweise größe Bäume umgerissen wurden und ein Passieren der Straße unmöglich war. Bei allen Angriffen konnte die Bevölkerung infolge der zahlreichen Flächenbrände und des Feuersturmes nur unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte aus ihren Wohngebieten geborgen werden.

Die Sammelwasserleitung fiel bereits bei ersten Angriff aus; die Versorgung mit Licht und Gas ist heute noch unterbrochen.

 

 

1. Anzahl und Art der abgeworfenen Bomben:

ca. 600 Minenbomben
ca. 12.000 Sprengbomben
ca. 1.600.000 Stabbrandbomben
ca. 80.000 Phosphorbrandbomben
ca. 3.330 Flüssigkeitsbrandbomben (125kg und 250kg)
ca. 130 Phosphorkanister
ca. 510 Leuchtbomben
2. Personenschäden
Gefallene: 18.680
Verwundete: 17.498
Davon innerhalb der Ordnungspolizei:
75 Gefallene
294 Verwundete
344 Vermißte

 

Sachschäden:

a) Wohnungen:
Im Stadtgebiet - ohne Harburg - sind die Wohnungen zu 73% zerstört.

b) Industrie- und Rüstungsbetriebe:
Die Schäden sind gemessen an der Zerstörung im Wohnraum und in den gewerblichen Betrieben geringer zu bewerten.
Beim Ausfall der Zubringerbetriebe und dem Fehlen von Gas-, Wasser und Elektrizität ist die Rüstungswirtschaft zur Zeit nur im geringen Umfange arbeitsfähig.

c) Gewerbliche Betriebe:
Zerstörung bzw. Beschädigung bis zu 90%

d) Öffentliche Gebäude:
Öffentliche Gebäude, insbesondere sämtlicher Krankenhäuser sind stark in Mitleidenschaft gezogen.

e) Verkehrsanlagen:
Der Betrieb der Straßenbahnen kann in absehbarer Zeit nur auf einzelnen Teilstrecken in Gang gesetzt werden. Hoch- und Vorortsbahn haben den Betrieb in den Außenbezirken teilweise wieder aufgenommen.

f) Versorgungsanlagen:
aa) Elektrizitätswerke sind zu 75% betroffen.
bb) Wasserwerke sind zu 60% betroffen
cc) Gaswerke sind zu 90%, Gasbehälter zu 60-70% betroffen

g) Militärische Anlagen:
aa) Kasernenanlagen zu 8% zerstört bzw. beschädigt.
bb) militärische Dienststellen: 17 zu 100% zerstört bzw. beschädigt.
cc) militärische Dienstgebäude: 19 zu 35% zerstört bzw. beschädigt.

 

Räumungen:
Etwa 900.000 Obdachlose (in dieser Zahl sind die zur Zeit noch Vermißten enthalten).


Brände:
Bei allen Angriffen zahlreiche Einzelbrände die sich teilweise in kurzer Zeit zu Flächebränden mit erheblichen Feuerstürmen (in einem Falle bis zu 30 qkm Ausdehnung) entwickelten.


Flugzeugabstürze:
Bisher 60 gezählt.

 

 


Eingesetzte Kräfte:
In der Nacht vom 24. zum 25. Juli 1943 und am 25. Juli 1943:

5 Instandsetzungs-Bereitschaften
7 Luftschutz-Abteilungen (mot)
4 Feuerschutzpolizei-Kompanien
32 ortsfeste FuE-Bereitschaften bzw. Bereitschaften der Freiwilligen Feuerwehr
170 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr
4 Polizei-Kompanien
15.000 Mann Wehrmachthilfskommandos
1.150 Mann Technische Nothilfe

 

In der Nacht vom 26. zum 27. juli 1943 und zum Teil an folgenden Tagen:
In dieser Nacht wurden zahlreiche Luftschutzorte des Wehrkreises von Luftangriffen betroffen

46 ortsfeste FuE-Bereitschaften bzw. Bereitschaften der Freiwilligen Feuerwehr
6 Instandsetzungs-Bereitschaften
7 Luftschutz-Abteilungen (mot)
6 Feuerschutzpolizei-Kompanien
150 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr
12 Führer, 48 Unterführer vom Instandsetzungsdienst
30 Mann Sprengdienst
4 Polizei-Kompanien
10.000 Mann Wehrmachthilfskommandos
4 Sicherungskompanien der Waffen SS
750 Mann Reichsarbeitsdienst
1.150 Mann technische Nothilfe
450 KZ-Häftlinge




Zerstörte und beschädigte Fahrzeuge und Unterkünfte der Polizei einschließlich Luftschutzpolizei

Fahrzeuge:
116 PKW
179 LKW
10 Zugmaschinen
9 Anhänger
99 Krad
8 K.Si.
53 Fahrräder
40 LF 25
20 LF 15
9 LF 8
4 DL
6 Schlauchkraftwagen
4 Löschboote
2 Karkassen SW
2 Wassertanwagen
Unterkünfte:
45 Polizeidienststellen bzw. Luftschutz-Befehlsstellen davon:
1 Luftschutzgruppe
4 Luftschutzabschnitte
40 Polizeireviere bzw. Posten
16 Rettungsstellen
etwa 100 Luftschutz-Polizei-Unterkünfte einschließlich ortsfeste Einrichtungen

 

 

Am 11.08.1943 fand eine Besichtigungsfahrt durch Hamburg, mit anschließender Besprechung, einiger Luftschutz-Leiter statt, deren Feststellunge hier wie folgt widergegeben werden:

Autobahn, Sievekings-Allee bis zur Hammerlandstr., Bergedorferstr. bis zum Berliner Tor
Totalschaden
Lübecker Tor, Lohmühlenstr., Krankenhäuser bis zur Alster
verhältnismäßig gut
An der Außenalster
vereinzelte Brandschäden etwa 50%
Alsterdamm, Jungfernstieg, Adolf-Hitler-Platz vorbei zur Altstädterstr.
in dieser Gegend geringe Schäden
Am Ende des Sprinkenhofs, Marktgegend
sehr starke Schäden
Von dort über Hauptbahnhof und Lombardtsbrücke, Hauptbahnhof
nur Brandschäden
Über Lombardtsbrücke, Esplanade
verhältnismäßig geringer Schaden
Dammtor und Ringstr. bis zum Millerntor, hintere Strassen
starke Schäden
Reeperbahn, Grosse Freiheit
stärkere Brandschäden
Große Bergstr. bis beinahe Altonaer Bahnhof
fast Totalverlust
Vom Bahnhof Altona, Bahnhofstr.
alles Kaputt
Palmaille, Sandberg, Große Elbstr. St. Pauli Landungsbrücken
Teilschaden
Landungsbrücken über den Ring zum Dammtor zurück, von Dammtor Rotenbaumchaussee
vereinzelt Glasschaden, Villen ausgebrannt
Klosterstern, Eppendorfer Baum
keine Schäden
Benediktstr., Marie-Luise-Str.
fing es mit Brandschäden an
Moorfurter Weg (Winterhude)
geringerer Schaden
Schinkelstr., Gertigstr., Jarresstr.
Totalschaden
Saarlandstr,, Elsastr.
Totalschaden
Seitenstraßen zum Alten Schützenhof, Wachtstr. und Zwischenstraßen
Totalverlust
Hamburger Straße (Barmbeck)
Totalverlust
Brahmfelder Str., alter Teichweg, Ahrensburgerstr., Holstenstr. bis zum Eilbeker Weg, Seumestr. und sämtliche Seitenstraßen Totalverlust
Holstenstr. Richtung Ahrensburg gehen die Schäden bis zum Ende von Wandsbek

 

Angriffe

Nachtangriff 24. - 25.07.1943 Samstag auf Sonntag
Tagangriff 25.07.1943 Sonntag
Nachtangriff 27. - 28.07.1943 Dienstag auf Mittwoch
Tagangriff 28.07.1943 Mittwoch
Nachtangriff 29. - 30.07.1943 Donnerstag auf Freitag
Nachtangriff 01. - 02.08.1943 Sonntag auf Montag

 

Nach Hamburger Angaben wird angenommen, daß der Angriff mit insgesamt 2.500 Flugzeugen gefolgen wurde, ca. 800 pro Angriffsnacht, und zwar in Wellen von rund 20 pro Welle. Bombenteppich auf markierte Flächen. Für sämtliche Angriffe wird geschätzt 700 Minenbomben, 10.000 andere Sprengbomben, 800.000 Stabbrandbomben, 50.000 Phosphorbomben, 3.000 Flüssigkeitsbomben (500 lbs.). Die Anzahl der Phosphorbomben der einzelnen Angriff ist verschieden. Bei dem ersten Angriff soll wesentlich mehr geworfen sein, wie bei den späteren. Nicht berührt von den Angriffen sind bisher die nördlichen Vororte Bergedorf, Harburg, und der größte Teil von Wilhelmsburg.

Der erste Angriff galt in erster Linie dem Gebiet von Eimsbüttel bis Altona. Der Sonntags-Tagesangriff dem Hafen und der zweite Nachtangriff dem Gebiet Wandsbek, Eilbek, Hamm, und der vierte Nachtangriff (durch Gewitter nicht zur vollen Auswirkung gekommen) dem Gebiet Eilbek, Uhlenhorst.

Bis jetzt rund 20.000 Tote geborgen. Man schätzt als Höchstzahl 50.000 Tote (Schätzung Bereich), Schätzung B.d.O. 30.000, wahrscheinlich aber weniger.

Der Werkluftschutz hat bis jetzt an Einsatzkräften 20 Tote (auffallend wenig!).
In manchen Straßenzügen lagern hunderte von Toten völlig unversehrt, zum Teil mit aufgerissener Kleidung. Man vermutet Sauerstoffmangel und durch die große Hitze völliges Austrocknen der Kleidung und daher leicht Zündmöglichkeit.

Die Betriebe an den Brandgebieten sind zum größten Teil restlos erhalten; die Brände konnten gelöscht werden, haben aber bis jetzt keine Gefolgschaft. Bei rund 100 Betrieben Totalverlust, vor allen Dingen kleine und mittlere Betriebe in der Altstadt. Wo kein Flächenbrand war, hat der Werkluftschutz sehr gut gelöscht. Von den Werften hat die Werft Stülcken am meisten bekommen. Es liegen bisher alle Werften still, weil sie kein Strom und Gas haben. Durchschnittlich 10-15% von der Gefolgschaft da. Zum Beispiel waren bei Fa. Blohm & Voss von 14.000 Mann in den ersten Tagen nur 800 Mann da, gestern (10.08.1943) 3.000 Mann.

Ausländer haben sich zum größten Teil schlecht benommen. Sie sahen bereits den kommenden Sieg. Ein Werk wurde von Ausländern besetzt und mußte durch Marine-Soldaten mit Gewalt erobert werden. Andererseits aber auch Ausnahmen; zum Beispiel rettete eine Französin allein die Akten einer fremden Firma. In einem anderen Fall hielten Ostarbeiter den ganzen Betrieb.

Vereinzelt vorgekommene Versager; zum Beispiel ein Werkluftschutzleiter geflohen und bis heute nicht wieder aufgetaucht, desgleichen einige Betriebsführer.

Der Abtransport der Ausländer ins Ausland Norwegen, Schweden, Dänemark hat die Verbreitung ungünstiger Nachrichten verstärkt.

Die Industrie bleibt in Hamburg. Die Zivilbevölkerung, soweit sie nicht tätig ist, soll aus Hamburg entfernt werden, um Wohnraum für die arbeitende Bevölkerung zu schaffen.

Man rechnet augenblicklich mit 500.000 Obdachlosen. Es wird vorläufig vom Bereich mit 80% Verlusten an Wohnhäusern gerechnet, B.d.O. gibt 66% an.

Die Brandwachen waren im allgemeinen gegen Phosphor-Brandbomben machtlos. Diese Brände nur durch Hydrantentrupps, bzw. Löschfahrzeuge bekämpft. Sparsame Aufstellung von Brandwachen und Zusammenstellung der dadurch gesparten Kräfte zu Feuerlöscheinheiten. Vorläufig allerdings ohne Anweisung von oben.

Bunkerbau für die Betriebe erscheint dringend Nötig, da in den Betrieben der Altstadt ganze Gefolgschaften in die benachbarten Bunker gegangen sind. Sämtliche Luftschutzräume und Splitterschutzstände haben sich bewährt. Man glaubt in erster Linie, daß die Brandwachen Angst von dem Alleinsein haben und daher ihren Bereich verließen. Es sind 2-3 Hochbunker wegen Brand in der Nachbarschaft geräumt worden.

Bei den vernichteten Industrien sind durchschnittlich 90% der Gebäude verbrannt, 90% der Keller aber intakt.

In einem großen Schutzraum mußten 3 Mann Feuerschutzpolizei eine Panik verhindern, in dem sie zwei randalierende Männer niederschlugen und einer hysterisch schreienden Frau die Kehle zuhielten. Durch diese energischen Maßnahme konnte die Panik von etwa 1.000 Personen verhindert werden. Alle anderen wurden restlos ruhig in einen anderen Raum geführt.


Der Angriff wurde meist mit Minen- und Sprengbomben begonnen, nach ca. fünf Minuten kam die Brandmunition, dann weiter abwechselnd.
Teil wurden die Angriffe so niedrig geflogen, daß Bordwaffenbeschuss erfolgte, aber verhältnismäßig selten. Sämtliche Angriffe sind von Norden nach Süden geflogen worden. Als Höchstzahlen sind gemeldet worden, 2 Stabbrandbomben auf 1 qm bei einer Fläche, die insgesamt 300 Stück hatte. Man rechnet pro Haus in den hauptbetroffenen Gebieten 3-5 Stabbrandbomben.

Auf Tarnung legt das Luftgau-Kommando keinen Wert, da außerdem auch kein Material zur Verfügung steht und der Erfolg fraglich erscheint.

In Einzelfällen hat sich das Imprägnieren des Holzes bei Entstehungsbrand gut bewährt, bei Flächebränden wenig Erfolg.

Häufig kam es vor, daß eine Motorspritze, nachdem sie einmal warmlief und zu einem zweiten Einsatz verwandt wurde, nicht anlief.
Nach dem ersten Angriff wurden in Hamburg sämtliche Löschfahrzeuge an den Stadtrand beordert und wurden dann konzentrisch nach dem Abflauen des Angriffs eingesetzt. Auf diese Weise konnte verhindert werden, daß die Fahrzeuge durch Trümmer eingemauert wurden. Bei unabhängigen Löschwasserbehältern, zum Beispiel Feuerlöschteiche, ist zu beobachten, daß sie durch zu enge Brandgassen nicht erreichbar sein können.

Werften und Betriebe in aufgelockerten Gebieten haben praktisch überwiegend Sprengbomben abbekommen. Die Brände konnten in diesen Werken fast alle durch die Einsatzkräfte gelöscht werden. Firmen in den Altstadtgebieten haben durch Flächenbrand meist alle Totalschaden.

Für Melder nur zuverlässige Personen verwenden. Einem von einem Werkluftschutzleiter zum Revier gesandten Melder benutzte das Fahrrad, um aus Hamburg zu verschwinden.

In Hamburg ist augenblicklich nur Notbetrieb durch Autobusse eingerichtet. Nach eigenen Beobachtungen dürfte Straßenbahn in absehbarer Zeit nicht einsatzfähig sein. Auffällig ist, daß das Fernsprechnetz im Hamburg wieder gut funktioniert und fast alle unter der alten Nummer erreichbar sind, selbst eine Menge Privatanschlüsse sind längst wieder intakt.

Die Verpflegung in Hamburg ist durch Gemeinschaftverpflegung in sehr guter Weise sichergestellt.




 

 

 

 

 

 

 

 

 


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