Ehemalige militärische Anlagen - Kriegsgeschehen - Dokumente
In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesamt

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Das deutsche Hochseetauchboot Typ VIIC "U995" als technische Museum in Laboe / Ostsee

 

Das technische Museum "U995" hat am 13.03.1972 vor dem Marine-Ehrenmal in Laboe ihren Platz gefunden und wird somit der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung gestellt. Es ist Teil des Marine-Ehrenmals, der Gedenkstätte für die auf Seee Gebliebenen aller Nationen und Mahnmal für eine friedliche Seefahrtr auf freien Meeren.U995 ist ein Einhüllenboot mit Satteltank, dessen Druckkörper aus Panzerstahl gefertigt wurde. Es wurde 1943 auf der Hamburger Werft "Blohm & Voß" gebaut, lief am 22.07.1943 vom Stapel und wurde schließlich am 16.09.1943 von der Kriegsmarine in Dienst gestellt. Die Besatzung bestand aus 4 Offizieren, 4 Portepeeunteroffizieren, 10 Unteroffizieren, sowie 27 bis 34 Mannschaftsdienstgraden.

 

Nach der Aufnahme in den Dienst der Kriegsmarine schloss es sich unmittbar danach einer sechsmonatigen Ausbildungsphase in der Ostsee an, die bis zum 24.04.1944 andauerte. Auf dem Verlegungsmarsch in das künftige Einsatzgebiet nach Norwegen, erhielt das Boot einen Bombentreffer und musste im norwegischen Trondheim einen Monat lang instandgesetzt werden.

 

  

Der Hecktorpedoraum mit Blick auf das Hecktorpedorohr

 

   

Blick auf den E-Maschinenraum mit Backbord-Schalttafel und Armaturen

 

 

Links die Telefonanlage. Rechts die zwei MAN-6-Zylinder Turbo-Dieselmotoren (je 1400 PS)

 

 

Anlasshebel zum Starten der Dieselmotoren

 

 

   

Links: Die Haupt-Lenzpumpe

 

 Das Angriffssehrohr in der Zentrale

 

 

   

Links: Armaturen in der Zentrale. Mitte: Durchganz zum Kommandantenraum, rechts der Kartentisch

 

 

   

Links die Antriebsschrauben des Reservetorpedos. Mitte Uhrwerk im Innern des Torpedos. Rechts die vier Torpedorohre im Bugraum

 

 

   

Der Turm mit Bewaffnung: 1x 3,7cm Kanone, 2x 2cm Zwillingsflak (zum vergrößern anklicken)

 

 

 



 

 

 

 


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