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 Meimersdorf (Meido)

Einheit 3.M.Fla.A.241
Batteriechef Olt. Schramm, Olt. Döllitsch, Olt Von der Horst
Geschütz 4 x 10,5cm, ab 1943 wurd eine zweite Batterie mit 4 x 12,8cm - Geschützen errichtet
Typ Schnellladekanone C/32
Zusatzbewaffnung keine
Kommandogerät Kleinkog
Entfernungsmesser Em 6 R
Batteriezustand bei Kriegsende

10,5cm-Waffen zerstört

Munitionsbestand bei Kriegsende ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Batterie "Meido" wurde bereits im Jahre 1938 aufgestellt und gehörte damit zu den ersten errichteten Flak-Batterien im Kieler Umland. Zur Besatzung zählten ca. 160 Mann, wovon eine Hälfte aus Marinehelfern, und die andere Hälfte aus Soldaten der Kriegsmarine bestand. Einer der Befehlsübermittler (BÜ) war Herr Kühne, der heutige Lebensmittelhersteller. Im Jahr 1941 gab es, nach Angaben ehemaliger Flakhelfer, einen Bombentreffer, bei dem es auch mehrere Tote unter der Mannschaft gab. Die vier Geschütze waren mit einer Panzerkuppel und Tarnnetz ausgerüstet, die mit tiefen, getarnten Laufgräben miteinander verbunden waren. Zwei Berufsmusiker (ein Geigenspieler aus Berlin, ein Organist aus Münster), sorgten in der Freizeit für musikalische Abwechsung. Ab 1942 / 1943 leisteten auch etwa 20 russische "Hiwis" (Hilfswillige), bzw. Kriegsgefangene ihren Dienst an den Geschützen und trugen ihre russische graubraune "Drillich"-Uniform. Ein Unteroffizier war zuständig für die Ausbildung und Einweisung der Kriegsgefangenen in der Batterie. Im Verlauf des Krieges wurde in Meimersdorf eine zweite Batterie mit 4 x 12,8cm - Geschützen errichtet, um die in immer größerer Höhe fliegenden feindlichen Maschinen bekämpfen zu können. Somit bestanden in Meimersdorf, ab 1943, zwei unabhängig von einander diensttuende Batterien. Von der 12,8cm - Batterie sind heute keine Überreste mehr vorhanden, Einzelheiten und Details über die Batterie sind bisher unbekannt.

 

     

Der Gedenkstein der Batterie "Meido",damals von der Mannschaft errichtet. Auch in den Zeiträumeen nach März 1942 war die Batterie an Abschüssen beteiligt. Allerdings gab es in der Batterie niemanden mehr unter der Besatzung, der in der Lage war die Abschussdaten in den Stein zu meißeln.

 

 - 08.04.1941 (2 Flugzeuge)

 - 23.06.1941

 - 08.09.1941

 - 24.10.1941

 - 31.10.1941

 - 30.11.1941

 - 12.03.1942 (2 Flugzeuge)

 - 13.03.1942

 - 29.03.1942

 

 

 

Die vier Hülsenfänger der Batterie auf einem der getarnten Geschützrohre

(H.Mansfeld, F.Herud, H.Grottker, H.Frank)

 

 

Foto links; von oben links (Hinter den Namen ist die Nr. des Geschützes angegeben):

H.Frank #1, Kasparek #2, W.Müller #2, U.Adamczewski #1, H.Grottker #3, H..Mansfeld #3, H.Hackländer #4, O.Behnke #2, W.Delfs #4, Joost #3, F.Herud #4.  

Foto rechts: Feldwebel (Name?), daneben Kasparek

 

Gruppenbild, links in dunkler Uniform die Ausbilder, rechts in heller Uniform die jungen Flakhelfer

 

 

Foto links: Der Berufsmusiker aus Berlin bei einer seiner Darbietungen. Foto rechts: Mannschaft in "Blau" (Ausgehuniform) imAufenthaltsraum

 

Schlafstätte im Bunker des 4. Geschützes. Von oben: H.Mansfeld, F.Herud, W.Delfs, H.Grottker, Witte)

 

 

Links: Der Batteriechef Oberleutnant von der Horst, rechts der 1. Offizier Leutnant Hadler

 

 

 

Der gesprengte Munitionsbunker der 8.8cm-Anlage

 

 

Rechts: Eine gesprengte, ca. 80cm breite Bunkerdecke

 

 

Links: Erhalten gebliebener Luftschutzraum. Rechts: Bisher unbekannte Verwendung dieser Betonstück

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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