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  Schönhorst

Einheit 5.M.Fla.A.261
Batteriechef Olt. Weyl, Olt. Lilie
Geschütz 4 x 10,5cm ab April 1944 4 x 12,8cm
Typ Schnellladekanone C/32, ab April 1944 Flak 40
Zusatzbewaffnung 1 x 2cm, 1 x 3,7cm
Kommandogerät Kommandogerät 40
Entfernungsmesser Em 4m
Batteriezustand bei Kriegsende Waffen, Funkmessgeräte und Teile der Munition zerstört
Munitionsbestand bei Kriegsende Mindestens 1600 x 10,5cm

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 61 Jahren besucht der ehemaliger Flakhelfer Rath (Jahrganges 1928) seinen ehemaligen Dienstort. Als sechzehnjähriger war er einer der vielen Schüler aus Kiel, die in den Flakbatterien in Kiel und dem Kieler Umland ausgebildet wurden.  Ab dem 06.01.43 wurde er in der Batterie Lilienthal ausgebildet und vom 02.01.1944 bis zum 01.08.1944 in der Flakbatterie Schönhorst als Flakhelfer eingesetzt. Gemeinsam, mit dem heutigen Eigentümer der Anlage, wurden die gesprengten Geschützbettungen und der erhalten gebliebene Maschinenbunker besichtigt. Wir waren überrascht, das in diesem Bunker räumlich keine Veränderungen vorgenommen wurden. Sogar die an den Wänden und Türen angebrachten Hinweisschilder sind noch deutlich zu erkennen. Während des Krieges befanden sich hier z.B. zwei Bereitschaftsräume, sowie diverse Maschinen- und Geräteräume.

Vermutlich entging dieser Bunker einer Sprengung durch die britischen Besatzungsmacht nur dadurch, das er als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wurde.

 

 

Original Grundrisszeichnung vom Oberkommando der Kriegsmarine

 

 

Der erhalten gebliebenen Maschinenbunker mit der Original - Tür

Eingangsbereich vom Maschinenbunker, "Gasschleuse u. Entgiftung"

 

 

Links die Stahlschiebetür mit Spion (Foto) vom "Kleinkograum". Rechts das Fundament vom Kleinkoggerät (Foto).

 

Stahlschiebetür mit Spion vom Maschinenraum

 

 

   

Links der Kompressor-Standort im "Geräte u. Batterieschlosserraum", Mitte: Standort der Kühlwasserpumpe im "Brennstoff u. Kühlwasserraum", Unten der Anschluß für Pressluftflaschen im "Geräte u. Batterieschlosserraum".

 

 

  

Mannschaftsraum 1 u. 2 mit Notausstieg (rechts). Links ein Belüftungsregler im "Bereitschaftsraum für 15 Mann".

 

 

Zugang zum gefliesten Waschraum mit Dusche und WC im "Abort u. Waschraum"

 

 

 

Schalter für die Heizung im "Heizungsraum"

 

 

Stahlschiebetür mit Spion zur Hauswasserpumpe des "Wasserversorgungsraum".

 

 

 

Zugang zum "Lüfterraum". Rechts die alte Deckenbeleuchtung.

 

 

 

Der Ausgangsbereich des "Gasschleusen u. Entgiftungraum. Rechts die Niesche in der u.a. die Feuerlöscher untergebracht waren.

 

 

  

Der ehemalige Flakhelfer

 

Die Überreste einer gesprengten Geschützbettung

 

 

 

Eine ungewöhnliche, rechteckige Bauweise der Geschützbettung

 

  

Gut zu erkennen; die eckige Form (links der Innenbereich, rechts der Außennbereich)

 

Der zweite, heute zivil genutzte und erhaltene Bunker

 

 

 

Links: Exerzieren am 2. Geschütz. Rechts: Reinigen des 2. Geschützes. (Aufnahmen von 1944).

 

Ein weiterer Flakhelfer des Jahrgangs 1928 bei der Batterie "Schönhorst" mit seinem Vater

 

Eines der neuen, ab 1944 gelieferten 12,8cm - Geschütze (ohne Panzerkuppel)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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