Oster Geijl (Dänische Grenze)
Vickers Wellington X3716

| Absturzdatum | 29.04.1942 | Crew |
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| Absturzzeit | 01.56 Uhr | Sgt. R.K. Ayres, Royal Air Force, |
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| Absturzursache | Abschuss durch BF-110 | Sgt. H.R. Harrison, Royal Air Force, Grabstätte in Apenrade Cemetary |
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| Flugzeugtyp | Wellington III | Sgt. A.W. Mount, Royal Air Force, Grabstätte in Apenrade Cemetary |
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| Seriennummer | X3716 | Sgt. G.K. Sampson, Royal Air Force, Grabstätte in Apenrade Cemetary |
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| Rufzeichen | ? | Sgt. L.R. Silver, Royal Air Force, Grabstätte in Apenrade Cemetary |
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| Besatzung | 6 Mann (6 KIA) | Sgt. K.W. Stevens, Royal Air Force, Grabstätte in Apenrade Cemetary |
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| MACR | - | ||
| Einheit | 9. Squadron | ||
| Startflugplatz | Honington | ||
| Startzeit | ? | ||
| Herkunftsland | GB |
Die Bastzung der Wellington III startete am 28.04.1942 mit 87 weiteren Maschinen von ihrem Startflugplatz Honington. Ziel dieses Verbandes war der Kriegsmarinehafen Kiel. Der Angriff scheitere. Die Schäden im Zielgebiet waren relativ gering, die Verluste des englischen Bomberverbandes jeodch hoch; von den 87 eingesetzten Flugzeugen wurden sechs abgeschossen, 36 Besatzungsmitglieder kamen bei ihrem Einsatz ums Leben.
Zu den abgeschossenen Maschinen der Royal Air Force gehörte auch die Wellington III / X3716. Bereits über der deutsch-dänischen Grenze (Krusau/Pattburg), wurde die Besatzung von einem deutschen Jäger mit Bordwaffen angegriffen. Der Pilot der BF-110, Leutnannt Paul Szameitat, näherte sich der Wellington bis auf Sichtweite und eröffnete um 01.56 Uhr das Feuer auf den englischen Bomber.( Leutnannt Szameitat zählte im Verlaufe des Krieges mit insgesamt 29 Abschüssen zu einem der effektivsten Nachtjagdpiloten) Die Wellington erhielt zahlreiche Treffer und brach noch während des Sturzfluges auseinander. Die junge Besatzung, im Alter von 19 bis 27 Jahren, kam hierbei ums Leben. Südöstlich der dänischen Ortschaft "Oster Gejl" schlug der Rumpf der Maschine auf. Die weitereren Wrackteile fand man weit verstreut um Oster Gejl herum. Bei "Holebüll" fanden die Einwohner einen der noch brennenden Motoren. Ein Besatzungsmitglied wurde tot zwischen den Wrackteilen gefunden, drei weitere lagen etwas abseits der Trümmer. Erst eine Woche später wurden die zwei Leichen der Piloten aufgefunden. Ein Pilot lag, einige Kilometer südlich von der Absturzstelle, bei "Schmedeby" in einer Kiesgrube, der zweite Pilot wurde in der Nähe von Holbi gefunden. Keiner der beiden Piloten trug einen Fallschirm...
An der alten Hauptstraße 10 steht bei Holbi ein Gedenkstein der hier gefallenen Besatzung.

Das Foto wurde von www.flensted.eu.com zur Verfügung gestellt.

