Kiel (Professor-Peters-Platz)
54°19'50.22"N    10° 7'6.42"E


Boeing B-17  #42-38026

Absturzdatum 19.05.1944  
Crew
Absturzzeit Unbekannt   Lt. Marian O. Hagen Jr. , Pilot (KIA)
Absturzursache Abschuss durch Flak   Lt. John B. Dunn, Copilot (KIA)
Flugzeugtyp B-17G-25-DL   Lt. Fred E. Graham, Bombenschütze (KIA)
Werknummer 42-38026   2Lt. Wilbur F. Cordell, Navigator (KIA)
Rufzeichen "My Day / Sad Sack" / SC-N   Sgt. Martin A. Barr, Funker (KIA)
Besatzung 10 Mann (9KIA, 1 POW)   Sgt. Wade M. Cox, MG-Schütze (KIA)
MACR 4815   Sgt. Arthur A. Huston, MG-Schütze (KIA)
Einheit 401. BG / 612. BS   Sgt. James A. Stone, MG-Schütze (KIA)
Startflugplatz -   Sgt. Harry G. Simmons Jr, MG-Schütze (KIA)
Startzeit 08.25 Uhr   Sgt. William W. Henson, MG-Schütze (POW)
Herkunftsland USA    
 

Das eigentliche, primäre Ziel der 37 Bomber, den "fliegenden Festungen", war an diesem Freitag ursprünglich Berlin, der 70. Einsatz dieser Einheit. Aufgrund sehr starker Bewölkung war das geplante Zusammentreffen der Bomber mit einer Jäger-Eskorte über dem Feindgebiet vollkommen unmöglich. Die Folge war nun die Bombardierung des Sekundärzieles - Kiel. Angriffsziele waren der Nord-Ostsee-Kanal (damals noch Kaiser-Willhelm-Kanal), sowie die Industrieanlagen im Kieler Stadtgebiet.

Während dieses Bombardements wurden keine deutschen Flugzeuge gesichtet, der Einsatz der deutschen Flakbatterien war, nach Aussagen der Bomberbesatzungen, nur sehr spärlich, dafür aber sehr genau. Von den 37 "fliegenden Festungen" wurde eine Maschine durch Flaktreffer abgeschossen, sie schlug auf dem "Professor-Peters-Platz", bei der heutigen Hauptfeuerwache am Westring, Ecke Gutenbergstraße, auf. Von der zehnköpfigen Besatzung überlebte nur einer.