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Die Flakbatterien bestanden in der Regel aus jeweils vier Geschützen, die elektrisch so gesteuert und gezündet wurden, das sie synchron die Granaten abfeuerten und diese so in der Luft plazierten, daß die vier Granaten in einem Umkreis von ca. 55m vom Zielpunkt gleichzeitig explodierten.
Um ein in 4000m Höhe befindliches Flugzeug zu bekämpfen, benötigten die abgefeuerten Granaten etwa 6 Sekunden. In dieser Zeit legte das Flugzeug etwa 480m zurück. Die Kanoniere mußten also Vorhalten. Die entsprechende Daten lieferte das Kommandogerät. Von der Zielerfassung bis zur Detonation der Granaten vergingen, dank der Technik und dem Zusammenspiel der Flak-Besatzung, etwa 21 Sekunden. 10 Sekunden für die Zielerfassung durch das Kommandogerät, 5 Sekunden für die Zündereinstellung und Laden der Geschütze, sowie 6 Sekunden für das Zurücklegen der abgefeuerten Granaten bis zum Zielpunkt. Eine gut eingespielte Mannschaft erreichte eine Schußfolge von 5 Sekunden. Allerdings war dieser Ablauf so kräftezehrend, das man es nicht länger als zwei Minuten durchhielt.

